Systemische Therapie ist eine Form der Psychotherapie mit systemischem Ansatz. Sie geht davon aus, dass psychische Belastungen und Symptome nicht isoliert entstehen, sondern im Zusammenspiel mit Lebensgeschichte, Beziehungen sowie familiären, partnerschaftlichen oder beruflichen Kontexten.
In der systemischen Therapie machen wir diese Zusammenhänge sichtbar und verständlich, um neue Perspektiven, Entlastung und Veränderung zu ermöglichen. Dabei geht es nicht um Ursachenforschung, sondern um das Verstehen innerer und äußerer Dynamiken.
Die Therapie beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und therapeutischen Einschätzung als Grundlage des weiteren Prozesses. Darauf aufbauend arbeite ich mit dir über einen individuell abgestimmten Zeitraum in einem kontinuierlichen therapeutischen Prozess, dessen Dauer sich an deinem Anliegen, deiner Stabilität und dem jeweiligen Verlauf orientiert.
Systemische Therapie kann unter anderem hilfreich sein bei Ängsten, innerer Unruhe, Zwangstendenzen, depressiven Verstimmungen, Erschöpfung, Schlafstörungen, psychosomatischen Beschwerden oder wiederkehrenden Beziehungskonflikten…
In der therapeutischen Arbeit nutze ich unterschiedliche systemische Zugänge, um innere Zusammenhänge erfahrbar zu machen – zum Beispiel durch Aufstellungsarbeit, die Arbeit mit inneren Anteilen oder ressourcenorientierte Methoden zur Stabilisierung. Diese unterstützen dabei, innere Ordnung zu finden, Handlungsspielräume zu erweitern und wieder in Kontakt mit deinen eigenen Kraftquellen zu kommen.
In einem geschützten therapeutischen Rahmen arbeite ich prozessorientiert und individuell. Dabei verbinde ich systemische Methoden mit verhaltenstherapeutischen und kunsttherapeutischen Elementen. Die Therapie kann sowohl drinnen in der Praxis als auch draußen in der Natur stattfinden. Orientierung geben dabei dein Tempo, deine aktuelle Stabilität und das, was sich im gemeinsamen Prozess zeigt.
Wenn du spürst, dass dies für dich passend sein könnte, schreib mir gerne und vereinbare dein unverbindliches Erstgespräch.